Neben dem zukünftigen Sammeln weiterer Pässe und deren Spitzkehren hätte ich es cool gefunden einen Stoppomaten nach Hohenlohe oder Schwäbisch Hall zu bringen. Diese unbemannten Zeitmesseinrichtungen sind eine Möglichkeit, sich dauerhaft und das ganze Jahr über am Berg zu versuchen. Aber die Technik überholte mich: dafür gibts strava.

Denn wie sagte schon Adi Preißler : "Wichtig is am Berg"

 

Das Pfedelbacher Bergzeitfahren war immer klein, mit wenigen Sportlern. Dennoch war eine fast schon legendäre Atmosphäre zu spüren. Alle waren gleich, keine Allüren, Kaffee und Kuchen und einfach nur handgestoppt ohne Schnickschnack. Und es wurden Zeiten gefahren, die dennoch sehr lange Bestand haben werden.

Der Gedanken ein Benefizprojekt daraus zu machen gefiel mir 2014 sehr.

Und 2014 waren wir eines der ersten Radsportevents die als fair und nachhaltige Veranstaltung konzipiert war. Dafür wurden wir sogar ausgezeichnet. Hier alle Rennberichte und Bilder: 

 

8. Bergzeitfahren 2019

 

8. Pfedelbacher Bergzeitfahren 2019

 

 

 

Wenn das Wort „Sportfest“ einmal wirklich passt, dann hier. Das war ein wirklich sehr schöner Wettkampftag. Bei perfekten Sommertemperaturen, netter Atmosphäre und guten Kuchen waren 24 Sportler am Start und das obwohl, oder gerade weil wir die Startzeit etwas nach hinten geschoben haben. So konnte man, wenn man denn wollte, vormittags am Crailsheimer Zeitfahren teilnehmen und nachmittags bei uns starten. Das war zwar keine bewusste Absicht, aber tatsächlich machten manche davon Gebrauch wie Tim Fleckenstein und Alberto Picontador (). Etliche frühere Teilnehmer mussten im Vorfeld absagen (die dies auch zurecht bedauerten). Nicht auszudenken, wenn alle Zeit gehabt hätten, es wäre aus den Nähten geplatzt. Dennoch war es das zweitgrößte Starterfeld seit Bestehen des BZF. Erstaunlicherweise war die Hälfte zum ersten Mal hier dabei und so füllt sich unsere Bestenliste (nebenstehend) stetig. Bislang haben sich demnach bereits 86 Sportler*innen an diesem Berg gemessen. Unter den Startern waren diesmal 4 Frauen. Und so waren die Ergebnisse:

 

Bei den Damen unter 40J gewann Anette Retzbach in 9:30 min. Da Sie alleine in Ihrer Startgruppe war, ist der obligatorische Aufruf „Mädels unter 40 bitte nächstes Jahr mitmachen“ natürlich für das nächste BZF überaus wichtig.

 

Über 40 sah das schon anders aus, alle Podiumsplätze wurden ausgefahren. In 9:55min holte sich Silke Stengel den dritten Platz. Moni Hieber fuhr in 9:12min auf den zweiten Platz. Siegerin wurde mit sehr guten 7 Minuten und 13 Sekunden Martina Höllige.

 

Bei den Männern waren unter und über 40 genau gleich viele am Start, sodass es hier wirklich spannend wurde. Ein Blick auf die Startliste zeigte jedoch bei den Männern unter 40, dass mit Patrick Böhmler ein Fahrer am Start war, der für regionale Verhältnisse wie vom anderen Stern fährt und für die allerallermeisten nicht zu schlagen ist. Er sicherte sich dann auch in unglaublich schnellen 5:48min den ersten Platz und die Tagesbestzeit. Er fuhr die meiste Zeit aus dem Sattel, was mir zumindest völlig schleierhaft ist, wie das gehen soll, das ist nix für mich. Die tatsächlich fast größere Überraschung war dann jedoch Luca Steffl auf dem zweiten Platz. Mit hervorragenden 6:23min debütierte er an diesem Berg in der zweitbesten Tageszeit und das ist mit 17 Jahren schon echt hammergut (zumal er mir 7 Sekunden abgenommen hat, tsts). Nachdem Luca auch beim Waldenburger Triathlon aus dem Stand eine richtig gute Radzeit hingelegt hat, behaupte ich, dass wir am Sonntag einen aufgehenden, neuen Stern am regionalen Rennradhimmel gesehen haben. Das verspricht auch zukünftig ambitionierten Radsport made in Pfedelbach, und seinen Namen dürfen wir uns getrost mal merken. Auf dem dritten Platz fuhr Christian Brylka in glatten 7:00 ganz knapp vor Michl Haak in 7:03min. In dieser Gruppe waren dieses Jahr 3 Fahrer unter 18 Jahren was mich sehr freute (Luca Steffl, Leo Drautz und Jonathan Dengler) und zeigt: Rennradfahren mit Bio-Antrieb (Danke Axel für diesen Spruch) ist und bleibt cool. Racing bikes never die!

 

Bei den Männern über vierzig sind folgende Podestplätze vergeben worden: Zeitfahrspezialist Tim Fleckenstein konnte hier in starken 7:07min den dritten Platz ergattern. Mit Roland Wahl ist immer zu rechnen, so auch am Sonntag. 6:43min bedeuten Platz 2. Noch einen kleinen Tick schneller konnte ich hochfahren.

 

Die Möglichkeit der Verbesserung der eigenen Alltime-Bestzeit (und das zum Teil sehr deutlich) nutzten gestern gleich drei Fahrer: Patrick Böhmler, Christian Brylka und Hubert Megerle. Herzlichen Glückwunsch dazu. Aber jeder, der hier startete, hat großes geleistet!

 

Durch die hohe Starterzahl war auch das Spendengeld in rekordverdächtige Höhen geschnellt. Vielen Dank dafür. Wir können mit eurer Hilfe 350€ an das Projekt der Kindereinrichtung Zlatni Cekin in Slovonski Brod an der Kroatisch-Bosnischen Grenze spenden. Der dortige Leiter, Pater Fra Ilija, freut sich sehr über die Unterstützung.

 

 

 

 Vielen Dank an Familie Baumann, meine ganze Familie, Andi und Heiko und die vielen Helfer.

 

Also rundum gelungen!

 

Macht´s gut und bleibt gesund

 

Euer Christian

 

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7. Bergzeitfahren 2018

!!!    fällt aus    !!!

 

ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG

Bergzeitfahren mit dem MTB am 23.9.2018

Start 14 Uhr. Zufahrt zum Wiesengrundstück über die grün gekennzeichnete Straße (zwischen Pfedelbach und Windischenbach links ab) Weiträumig parken.

Achtung Anmeldeschluss 20.9.

Bei zu wenigen Teilnehmern oder schlechtem Wetter erfolgt Absage. Alles ist wie immer privat organisiert. Handgestoppte Zeiten, gemütliche entspannte Atmosphäre und wie immer Kuchen und Kaffee.

6.Bergzeitfahren 2017

Am 9.7.2017 trafen sich die Bergfahrer wieder in Schuppach, denn zum sechsten Mal wollte der Berg bezwungen werden. Warmes, schwüles Wetter verlangte erneut alles ab. Und auch die Strecke ist ja nicht von Pappe. Vor dem Start überlegt man sich "lieber ganz gleichmäßig fahren oder lieber langsam anfangen und hinten raus Druck machen oder einfach von vorne weg Anschlag...." Und manch einer dachte in der Spitzkehre "Oje, wäre ich doch lieber etwas langsamer angegangen...". Denn die knapp über 2 km sind dann wirklich herb.

An den Start gingen heuer 13 Starter und Starterinnen. Der Wunsch, dass ein Termin ausserhalb der Sommerferien vielleicht besser geeignet wäre und mehr Starter unserem Aufruf folgen, wurde also nicht erfüllt. Schade. Aber die Stimmung war dennoch sehr gut, der Kuchen fast weg und auch die Spenden waren reichlich, sodass wir das Albert Schweizer Kinderdorf in Waldenburg gut unterstützen können. Vielen Dank dafür.

Die Platzierungen waren:

Bei den Damen über 40 holte sich Silke Stengel den ersten Platz. Bei Ihrem ersten Start beim BZF gelang Ihr eine gute Zeit von 9:41min. Exakt die selbe Zeit wie bei der letzten Teilnahme fuhr mit 8:27 min. meine Schwägerin Kathrin Dengler und sicherte sich so den ersten Platz bei den Damen unter 40. Mit 8:47min belegte Alfred Walter bei den Herren über 40 den dritten Platz. Zweiter wurde in 6:57 Michael Schneider. Mit 6:40 min und mittlerweile halt auch über 40 gewann ich an diesem Tag die Herrenwertung 40+.

Wieder einmal sehr knapp wurde es in der Raketengruppe Männer unter 40. Mit nur einer Sekunde Rückstand "gewann" Lukas Adrion die Blechmedaille hinter dem Drittplatzierten, Christoph von Brunn, der mit 6:08min finishte. Die Plätze eins und zwei gingen an die ausgemachten Bergfahrspezialisten. Unter 6 Minuten eilte der zweitplatzierte, Patrick Böhmler, nämlich 5:52min den Berg hinauf. Das gelang an diesem Tag nur einem noch einen Ticken schneller: Gewonnen hat mit Tagesbestzeit Hannes Schneider in 5:48 min. Damit war dann auch klar, wer die Trophäen King und Queen of Schuppach der mehrmaligen Teilnehmer gewinnt. Nochmal kurz zur Erklärung: Die Tageszeit wird mit der jemals gefahrenen persönlichen Bestzeit addiert. Queen of Schuppach wurde also Kathrin Dengler und der King of Schuppach ging an Hannes Schneider, der seine persönliche Bestzeit aus dem Jahr 2014 nochmals um 3 Sekunden steigern konnte.

Großen Sportsgeist zeigte an diesem Tag Habtom Hajelom, der kurz nach dem Start in Schuppach bös verriss und stürzte. Mit Schürfwunden an Knie, Hand und Schulter startete er kurze Zeit später nochmals und kam in 8:02 ins Ziel. Ganz großer Sport.

Danke nochmal an die Jungs Andi und Heiko mitsamt den Familien für die verlässliche Zeitnahme, den Kuchenspenden, Familie Baumann, natürlich meiner Frau und und und. Es war toll und hat mächtig Spaß gemacht.

Da wir noch nicht wissen wie es nächstes Jahr mit dem BZF weitergeht, lassen wir uns mal überraschen und behalten diesen 9.7. bis dahin jedoch als gelungene und gemütliche Veranstaltung in Erinnerung. Machts gut und bis dann, Christian

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5. Bergzeitfahren 2016

 

 

"Mensch, was für ein geiles Sommerwetter" kann man da nur sagen.

Am Sonntag 11.9. trafen sich wieder einmal die Freunde des Bergsprints in Schuppach. Die ungewöhnlich hohen Septembertemperaturen und der leicht böige Ostwind verlangten den Athleten alles ab und kosteten vermutlich manche Sekunde. Es gelangen dennoch einige hervorragende Zeiten bzw. es wurde für alle ein tolles Radsportfest mit viel Spaß und Freude am gemeinsamen Sport. Die Spendenbereitschaft der Unterstützer, Teilnehmer und Gäste war derart hoch, dass wir jeweils 100€ an den Verein Burundikids (Hilfe für die durch den Bürgerkrieg traumatisierte Kinder) und auch an die ev. Kirche Braunsbach (Hilfsfonds für Bedürftige der Unwetterkatastrophe) überweisen dürfen. Vielen Dank! Übrigens: Wenn alles glatt läuft wird nächstes Jahr auch in Braunsbach ein BZF angeboten. Könnt ihr euch schon mal im Hinterkopf behalten.

Trotz vieler attraktiver Sportangebote an diesem Wochenende, bei denen viele ehemalige BZF Teilnehmer und Interessierte teilweise sehr erfolgreich am Start waren (ebm marathon, Bockrennen Löwenstein, MTB Marathon Neckarsulm und Triathlon Sindelfingen) waren 16 Sportler und Sportlerinnen am Start. Das BZF zieht Kreise, weniger locals waren da, dafür waren Leute aus Würzburg, Leonberg, Stuttgart, Murrhardt dabei.

Die Ergebnisse:

Bei den Damen waren dieses mal zwei Sportlerinnen am Start, beide AK 40+. Diese zwei schenkten sich nichts und so wurde es ganz knapp entschieden. Ellen Moritz gewann in 9:11min  vor Claudia Irion in 9:26. Bei den Männern über 40 belegte den dritten Platz Josef Himmel in 7:57 vor Harald Hudelmaier in 7:09. Diese Klasse konnte knapp in 6:57 Roland Wahl gewinnen. Die Platzierungen der noch etwas schnelleren Männer unter 40 waren wie folgt: Bronze gewann Lukas Adrion bei seinem Debüt in starken 6:08 min. Christoph von Brunn, schon öfters beim BZF Pfedelbach dabei, belegte in 6:05 min Silber. Patrick Böhmler fräste regelrecht eine 5:51 in den Asphalt und gewann den ersten Platz deutlich. Lässt man die Fabelzeit vom ehem. Höhenmeterweltrekordler und Bergfahrspezialist (der heuer 7:30h beim Ötzi fuhr) Christoph Fuhrbach, den Mann mit den Latschen, aus dem Jahr 2014 aussen vor, wurde damit der bisherige Streckenrekord von Hannes Schneider eingestellt. Zuerst dachte ich, Hannes wäre 2014 in 5:53min gefahren, stimmt aber nicht. Somit gibt es derzeit zwei zeitgleiche schnellste Männer.

Die älteste Teilnehmerin / Teilnehmer war dieses Jahr Ellen Moritz mit 68 Jahren (!) . Der jüngste, Aaron Schäffler, fuhr mit 9 Jahren sozusagen im Doppelpack mit seinem Radsportkollegen Thomas Schellbach in sehr guten 14:30. Eben dieser Thomas war mit dem ältesten Rad im Starterfeld unterwegs, einem Ciöcc. Wer das Hobby der Oldschool- Stahlrahmen teilt, meldet sich bei mir. Thomas freut sich über Erfahrungs- und Teileaustausch.

Somit und vor dem Hintergrund, dass wir nächstes Jahr eine zusätzliche Cup-Wertung anbieten wollen (bisherige persönliche Bestzeit plus die gefahrene Zeit im Jahr 2017) kann man sich jetzt schon auf einen packenden Kampf zwischen Hannes und Patrick, aber auch um die Belegung der weiteren Platzierungen bei den Herren als auch den Damen freuen. Über die Jahre sind es nun 7 Jungs, die etwa um 6:00 min oder besser fahren können. Natürlich wird es aber auch  wieder die Einzelwertung geben. Mal sehen, wer also 2017 am Start ist. Wir freuen uns jetzt schon auf Euch und den obligatorischen Kuchen und Kaffee. Vielen Dank an meine Familie und Freunde für das gute Gelingen. Mit viel dreckigem Mehrweg-Geschirr und einem kleinen Beutel Müll beendeten wir den tollen Tag.

 

Kommt gut und gesund durch Herbst und Winter

Grüße Christian

 

 

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4. Bergzeitfahren 2015

Die erste Erkältungswelle des Jahres scheint zu rollen, denn das Starterfeld reduzierte sich dieses Jahr leider auf 15 Fahrerinnen und Fahrer, die in Schuppach im Kampf gegen die Uhr an den Start gingen. Erstaunlich war, dass immer weniger locals sich den Berg vorknöpfen. Mittlerweile suchen immer öfter Fahrer aus der weiteren Umgebung die Herausforderung. Leute, das muss sich wieder ändern ;-).Bei herrlichem Radfahrwetter konnten am letzten Feriensonntag einige sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Manch ein Fahrer konnte eine neue persönliche Bestzeit einfahren. Bei den Damen waren leider wieder wenige am Start. Da die beiden Fahrerinnen in unterschiedlichen Alterklassen starteten, konnte aber jede eine Siegertrophäe mit nach Hause nehmen. Doro Berner gewann die Wertung der Damen bis 40 in 10:48 min. Die Damenwertung ab 40 gewann Martina Höllige, die mit 6:38 die hervorragende Zeit des letzten Jahres sogar etwas verbessern konnte. Bei den Männern über 40 wurde Joachim Dengler in 7:06 Dritter. Zweiterplatzierter wurde Roland Wahl in 6:33. Günter Höllige verteidigte seinen Meistertitel in sehr guten 6:06. Bei den Männern unter 40 wurde es dieses Jahr sehr knapp. Auf den dritten Platz fuhr Christian Dengler in 6:21. Zeitgleich wurden Bastian Fleischmann sowie Christoph von Brunn zweitplatzierte in 6:02. Das brachte mich in Schwierigkeiten bei der Siegerehrung die aber gleich gelöst waren. Tim Zeltner fuhr in 6:00 auf den ersten Platz und markierte gleichzeitig die Tagesbestzeit. Und das in lässigen MTB Bikeshorts, was fast an das outfit des Vorjahressiegers heranreicht ;-). Damit stehen drei Fahrer dicht an der magischen 6 Minuten Grenze (bisher fuhren nur zwei Fahrer unter 6 Minuten). Das lässt ein spannendes Bergzeitfahren im nächsten Jahr erwarten. Im Anschluß gab es natürlich wie immer lecker Kaffee (etwas zu wenig) und Kuchen und man konnte sich gemütlich über Radsport und andere wichtige Dinge unterhalten.Mit einem Teil der Startgelder sowie Spenden werden wir dieses Jahr zwei Projekte unterstützen: Die Flüchtlingshilfe der Kreisdiakonie sowie der Pfedelbacher Verein Namibiahilfe. Bedanken möchte ich mich bei den vielen Helfern, Familie Baumann, Thomas Widmaier sowie bei den Sponsoren Radlertreff Pfedelbach und Stuckateur Scheuerle und ganz besonders bei meiner Frau und Familie, die das verrückte Zeitfahren unterstützen.

Um sich für das nächste Pfedelbacher BZF was vorzunehmen, habe ich neu eine Allzeitliste gemacht, welche die jeweilige bisherige persönliche Bestzeit zeigt. Also nix mit ausruhen sondern über den Winter feste weitertreten. Die Liste steht rechts nebenan.

Also dann bis zum nächsten Jahr, bleibt gesund

Grüße Christian

 

3. Bergzeitfahren 2014


Rennbericht Bergzeitfahren 2014

 

Am 7.9. trafen sich 29 RadfahrerInnen um wieder gute Zeiten im Bergsprint von Schuppach nach Neunkirchen zu fahren. Ein Tag voller Highlights. Unglaublich – aber der Reihe nach. Das Wetter war super, die Stimmung ebenfalls. Und sensationelle Zeiten gab es obendrein. Neben vielen regionalen Hobbyradlern die die Berge lieben, wollte es der Zufall, dass sich ein Teil der besten deutschen Radrennfahrer im beschaulichen Schuppach einfanden. Mit dabei waren Gerti Suberg (Amateur Seniorenweltmeisterin 2014 im Straßenradrennen) aus Bretzfeld, Martina Höllige (Vize- Zeifahrweltmeisterin Amateure 2010, mehrfache Schauinslandkönigin, Deutsche cross-Duathlon Meisterin 2013….) samt Mann aus Bönnigheim (in der Szene wohl auch nicht unbekannt), Christoph Fuhrbach (Deutscher Amateur-Bergfahrmeister 2014, Bergfahrweltmeister Amateure 2012, Höhenmeterweltrekordler, Schauinslandkönig 2014...) aus Neustadt a.d. W. und noch andere hochkarätige Fahrer. Ein Wahnsinn!

Und das beste: Ich ahnte davon gar nichts bis mir Christoph Fuhrbach im Ziel sagte "Du weißt aber schon wer hier so am Start ist ?!" Äh - nein - wusste ich nicht. Also schnell abends mal gegoogelt...

Die Platzierungen im Einzelnen:


Bei den Damen waren diesmal 3 am Start. In der Wertung unter 40J gewann meine Schwägerin Kathrin Dengler, Dagersheim, mit 8:27 min. Bei den Damen über 40 J belegte Gerti Suberg (Jahrgang ´53 !) in ebenfalls 8:27 min. den zweiten Platz. Die bisherige Streckenbestleistung (Damen) wurde dann von der Siegerin Martina Höllige mit 6.48 min inkl. einem phantastischen Zielsprint wie zu Zabels besten Zeiten markiert und somit der bisherge Streckenrekord der Damen geradezu pulverisiert!


Bei den Herren unter 40J war die Entscheidung knapp. Tobi Feyrer, Heilbronn, fuhr in 6:21min. auf den dritten Platz und damit knapp vor Phillip Plachy, Löwenstein, mit 6:23min. Platz 2 konnte ich mit 6:17 min belegen, wobei mir unser jüngster Sohn Salomon die Medaille umhängte - ein toller Moment. Den ersten Platz erfuhr sich in sehr sehr starken 5:51min. Hannes Schneider aus Wüstenrot.


Die Herren über 40J standen dem in nichts nach. Auch hier war die Leistungsdichte hoch. Platz 3 belegte in 6:47min. mein Bruder Jo Dengler, Dagersheim ganz knapp vor Frank Heinemann, Öhringen, in 6:49min. Platz 2 ging in 6:34min. an Michael Schneider, Wüstenrot. Auf Platz eins fuhr mit 6:02min. Günter Höllige. Ausser Konkurrenz startete für unser Spendenprojekt Christoph Fuhrbach (und im Namen seines Projektes www.gutesleben-fueralle.de) und konnte mit 5:35 min einen neuen Streckenrekord fahren. Und das in seinem typischen style: Stricksocken, Sandalen ohne Klickpedale und nur mit einer Armbanduhr. Das ist ganz großer Sport! Beide gefahrenen Streckenrekorde von Martina und Christoph werden wohl recht lange Bestand haben. Aber man kann ja nie wissen, wer beim Bergzeitfahren 2015 in Schuppach einfach so mal vorbeischaut…..


Als ältester Teilnehmer wurde dieses Jahr Rainer Ackermann (Jahrgang ´51) geehrt. Den gemütlichen Ausklang genossen alle Sportler und Zuschauer bei Kaffee und Kuchen. Auch dabei wurde die Veranstaltung dem fairtrade- und Nachhaltigkeitsgedanken gerecht und kann dadurch ein Beispiel für andere Sportevents sein.

Als Spendengeld wurden durch alle TeilnehmerInnen insgesamt 192€ erkämpft. Das Geld geht jeweils zu Hälfte an den Pfedelbacher Verein für christilich-humanitäre Namibiahilfe und an das Projekt young leaders for sustainability: Nachhaltige Erwachsenenbildung hier in Deutschland für eine ökosoziale Wirtschaftswelt.

Bedanken möchte ich mich auch bei den Sponsoren Radlertreff Pfedelbach, Stuckateur Scheuerle Pfedelbach, für die Medaillen Thomas Widmaier, den vielen Helfern und insbesondere bei meiner Frau. Die Mischung aus Familie, guten Freunden und herausragenden und allesamt sehr symphatischen RadrennfahrerInnen machte diesen Tag zu einer meiner Radsport-Sternstunden, die mir lange im Gedächtnis bleiben wird.

 

Bis nächstes Jahr, bleibt gesund

Christian


Reaktionen auf die Spenden:

youngleadersforsustainability

 

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BZF Pfedelbach 2014 Ergebnisliste
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2. Bergzeitfahren 2013

Rennbericht Pfedelbacher Bergzeitfahren 2013



10 Rennradfahrer und -fahrerinnen trotzten den schwierigen Bedingungen um am 6. Oktober den diesjährigen Bergzeitmeister zu ermittelten. Etliche der Bergziegen waren krank, so auch ich. In den Stirnhöhlen hatte ich deutlich mehr Druck als auf dem Pedal. Bei mickrigen 10 vielleicht 12 Grad freute man sich schon vor dem Start auf den wärmenden Kaffee.

Gestartet wurde wie auch letztes Jahr im Minutentakt am Ortsausgang Schuppach. Auf der noch regennassen Fahrbahn ging es hoch durch den wolkenverhangenen Wald nach Neunkirchen. Bei diesen Bedingungen fiel es allen schwer an die Grenzen zu gehen, das spürte man. Trotz des kleinen aber recht stark besetzten Feldes wurden daher weder bei den Damen noch bei den Herren neue Streckenrekorde gefahren. Nur manche konnten an die Vorjahresleistung anknüpfen. Zumal sich bei diesem Wetter kaum anfeuernde Fans am Streckenrand zeigten. Krankheitsbedingt mussten etliche Teilnehmer vom Vorjahr absagen.

Als einzige Dame am Start war dieses Jahr Anette Benner. Sie fuhr in 9:06 min auf, wen wunderts, Platz eins. Die Herren über 40 machten es im Kampf um Platz 2 spannend: Thomas Diem sowie Manfred Haak fuhren beide in 8:11 auf den zweiten Platz. Gewonnen hat Josef Himmel, er benötigte 7:30 und war damit der einzige der sich zu seiner persönlichen Vorjahreszeit deutlich verbessern konnte (er erzählte mir was von Radurlaub Ötztal, Kühtai ;-)….) . Peter Stoof wurde als ältester Teilnehmer (69 Jahre) ebenfalls geehrt. Seine sehr respektable Zeit war 9:21, was Platz 5 bedeutete. Auf Platz 4 schob sich in dieser Wertungsgruppe Andreas Wörner in 9:18.

Bei den Herren unter 40 waren 4 Starter angemeldet.Thomas Wagner fuhr in 8:27 auf den 4. Platz. Mario Haak konnte sich mit 7:47 den 3. Platz sichern. Zwei Fahrer aus Heilbronn fuhren bei Ihrer ersten Teilnahme in einer eigenen Liga und machten den Sieg unter sich aus. Lars Spindler fuhr in 6:40 auf den zweiten Platz. Tobias Feyrer wurde mit 6:34 Sieger der Altersklasse sowie der Tagesschnellste, schrammte nur um 6 Sekunden am Streckenrekord vorbei.

Auch nächstes Jahr wird es wieder eine Bergzeitmeisterschaft geben, aller Voraussicht nach am 14.9.14, also im Kalender blocken. Und es wird auch wieder die Leistungswertung angeboten, übrigens auf mehrfachen Wunsch der Teilnehmer. An der Werbung etc. werde ich noch etwas schrauben um wieder auf etwa 30 oder mehr Teilnehmer zu kommen.


Vielen Dank für Euer Kommen. Bis nächstes Jahr. Tschüß Christian


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BZF Pfedelbach 2013 Ergebnisse
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1. Bergzeitfahren 2012

Am 16.9.2012 ermittelten 24 Rennradbegeisterte Sportler und Sportlerinnen aus der näheren und weiteren Umgebung den ersten Pfedelbacher Bergzeitmeister im Einzelbergzeitfahren. Die Strecke führte bei herrlichem Herbstwetter vom Ortsausgang Schuppach bis zum Ortsschild Neunkirchen. Im Abstand von 1 Minute nahmen die Fahrer die rund 2,3 km und 155 Höhenmeter in Angriff um allein gegen die Uhr die maximale Leistung aus sich herauszuholen. Mit einer Zeit von 6:28 min gewann, auch aufgrund der guten Streckenkenntnis, mit Christian Dengler der Ausrichter dieses Rennens selbst. Irgendwie dumm gelaufen und etwas peinlich. Zeitgleich wurden Thomas Gillig und Matthias Betz aus Bad Mergentheim mit 6:59 min die zweitplatzierten. Knapp an der 7 Minuten Schallmauer vorbei schrammten Christoph von Brunn (7:01), Mario Haak und Jürgen Wiedemann (beide 7:08).

Nach dem Wettkampf genossen die Teilnehmer beim gemeinsamen Kaffee und Kuchen die Gemeinschaft mit gleichgesinnten Rennradlern. Viele neue Kontakte wurden geknüpft. Alle Teilnehmer äußerten sich sehr positiv über diesen in Pfedelbach neuen sportlichen Wettkampf, lobten die tolle Strecke und die gute Verpflegung. Daher wird aller Voraussicht nach nächstes Jahr wieder zur Zeitenjagd aufgerufen.



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BZF Pfedelbach 2012 Ergebnisse
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